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Trockensteinmauern

Die Trockensteinmauern am Ringkogel sind Zeugen der frühen Besiedelung des Rings und waren als Befestigungsanlagen angelegt. Neben diesen, ursprünglich zum Schutz der Siedlungsbereiche angelegten Mauern rund um die Bergkuppe, findet man jedoch auch viele Mauern, welche durch die bäuerliche Arbeit und Bewirtschaftung entstanden sind. Sie prägen durch ihre der Umwelt angepasste Form die Landschaft, bieten Schutz gegen Abschwemmung und bilden unersetzliche Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt.

Die Erhaltung der großteils jahrhunderte alten Trockensteinmauern als Terrassenmauern bei Weingärten, Wegen und zur Sicherung von Böschungen, ist ein Schwerpunkt des Kulturlandschaftsprojektes Hartberger Ring.

Von den über 1000 Laufmetern erfassten Trockensteinmauern wurde etwa 1/4 saniert und somit ist ein Großteil dieser Mauern für weitere 50 oder gar 100 Jahre gesichert. Einige Trockensteinmauern wurden neu errichtet.

Bewusstseinsbildung und Naturerlebnisvermittlung durch Öffentlichkeitsarbeit waren wichtige begleitende Maßnahmen.

Die bisherigen Aktivitäten haben wesentlich zur besseren Identifi zierung der Bewohner mit ihrer unmittelbaren Umgebung geführt. Die Erhaltung von Arbeitsplätzen bei einer Belebung eines Sanften Tourismus ist gemeinsames Ziel des Kultur- und Ortserhaltungsvereines D`Ringviertler, der Stadtgemeinde Hartberg und der Tourismusverbände Hartberg, Hartberg Umgebung und Greinbach.

Das Kulturlandschaftsprojekt „Hartberger Ring” ist Teil eines Gesamtkonzeptes der Stadtgemeinde Hartberg, welches neben der Erhaltung und Errichtung von Kinderspielplätzen, dem Baumkataster, Berg- und Stadtpark, dem Naturerlebnisbereich GMOOSPARK Europaschutzgebiet), Geh- und Radwegen auch den Ringkogel und die Ringwarte umfasst.

 

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