Programm 2019

FRANZ VANA "Gegen den Stand Null: Worte: paaren"

Eröffnung: 28. Februar 2019 um 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 01. bis 31. März 2019
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr

FRANZ VANA wurde in Bad Tatzmannsdorf geboren und studierte an der Hochschule für angewandte Kunst bei Professor Oswald Oberhuber. Er lebt und arbeitet in einer stillgelegten Spiritusfabrik in Rauchwart im Südburgenland.

Vanas umfangreiches Schaffen ist in viele Werkphasen eingeteilt und umfasst Ölbilder, Zeichnungen, Druckgraphik, Objekte und Skulpturen, Textarbeiten und Schriftbilder etc.   
Seit vielen Jahren beschäftigt er sich auch mit der Theaterkulissen- und Filmmalerei und ist ein gefragter Maler für Theater, Opern, Musicals und Spielfilme wie z.B. „Der Bockerer“, „Die Fälscher“ oder die Verfilmung von „La Boheme“.
Seine eigenwillige narrative Formensprache macht ihn zu einem der interessantesten Einzelgänger der österreichischen Kunst seiner Generation. 

OLIVER RESSLER "Fossilized Investments"

Ausstellungseröffnung: Freitag, 5. April 2019 um 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: von 6. April bis 12. Mai 2019
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr

Die Ausstellung versammelt Arbeiten der letzten Jahre – Fotografien, Textarbeiten, Text/Bildmontagen, Banner, ein Aktivist_innen-Mannequin und einen Film –, die im Zusammenhang dieser Präsentation auf die globale Klimaerwärmung bezugnehmen.

Die Arbeiten legen Zeugnis über die verschiedenen Bildstrategien ab, die der Künstler bei der Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema einsetzt. Durchgehendes Motiv ist die positive Bezugnahme auf soziale Bewegungen: Die Klimabewegung versucht mit Aktionen des zivilem Ungehorsams, den globalen Crashkurs hin auf eine ökologische Katastrophe mit unumkehrbaren Konsequenzen abzuwenden.

Oliver Ressler wurde 1970 in Knittelfeld geboren. Von 1989 bis 1995 studierte er an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 1994 realisiert Ressler zahlreiche Ausstellungen und Arbeiten im Außenraum sowie Videos in den Themenfeldern Rassismus, Migration, ökonomische Globalisierung, gesellschaftliche Alternativen und widerständige Praxen. Er lebt und arbeitet als Künstler und Filmemacher in Wien.

 

27. Steirischer Museumstag

 

27. Steirische Museumstag 2019

 

Gemeinschafts/Bildung im Museum

Verhandeln – Beteiligen - Entwickeln

Samstag, 27.4.2019, 9-17 Uhr, NMS Gerlitz, Hartberg

 

Thema des 27.Steirischen Museumstages soll sein, Museen als kulturelle Zentren, als Orte der Unterhaltung, der Begegnung, der Bildung, des gemeinsamen Tuns zu nützen.

Impulsreferate und Workshops sollen der Entwickelung von Ideen dienen, Museen als einen kulturellen Kernort einer Gemeinde zu schaffen

 

MUSIS, der Steirische Museumsverband und die Servicestelle für die steirischen Museen veranstaltet den Museumstag in Kooperation mit dem Museum Hartberg und dem Museumsforum Steiermark – Universalmuseum Joanneum.

HELMUT ARNEZ 1929 - 2004 - Ausstellung zum 90. Geburtstag


Vernissage: Freitag, 17. Mai 2019 um 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 17. bis 26. Mai 2019
MI bis SO von 10 bis 16 Uhr

Helmut Arnez wurde am 23. Februar 1929 in Hartberg geboren. Nach der Volksschule im Gymnasium in Fürstenfeld erhielt er den ersten künstlerischen Unterricht durch Prof. Hans Fronius und Peter Richard Oberhuber. Nach kurzem Aufenthalt an der Technischen Universität Graz inskribierte er an der tierärztlichen Hochschule in Wien. Nach Abschluss seines Studiums mit Diplom und anschließendem Doktorat ließ er sich als Tierarzt in Hartberg und danach in Pischelsdorf in der Oststeiermark nieder.

Obwohl Arnez seinen Beruf bis zu seiner Pensionierung voll ausübte, hinterließ er ein unglaubliches OEuvre von ungefähr 700 meist großformatigen Ölbildern und zahlreiche Aquarelle und Skizzen.

"Stadt im Wandel"


Eröffnung am 13.6.2019 um 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 14.6. – 10.11.2019

Öffnungszeiten: Mitwoch – Sonntag 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

und für Gruppen Sondertermine gegen Anmeldung

 

Der Historische Verein Hartberg hat sich für die nächste historische Ausstellung im Museum, die am 13. Juni 2019 eröffnet wird, ein  Thema gesetzt, das viele Einwohnern von Hartberg ständig beschäftigt und das ihnen sprichwörtlich unter der Haut brennt: „Stadt im Wandel“.

Nach den Ausstellungsthemen „Religion“ und „Migration“ soll die Problemvielfalt einer Kleinstadt und ihres Umlandes im Zentrum der diesjährigen Ausstellung und des Rahmenprogramms  stehen.  Aus historischer Sicht wird versucht, die Bereiche Wohnen, Mobilität, Arbeit, Ver- und Entsorgung, Gemeinschaft, Bildung, Erholung, Sicherheit zu erörtern. Vielleicht - und das wäre das Ziel - ergeben sich daraus zukunftsgerichtete Impulse zusätzlich zur laufenden Diskussion um die Stadtentwicklung. Beiträge jeder Art zur Ausstellung sind erwünscht und willkommen.

Veränderungen haben zu allen Zeiten stattgefunden. Handel, Gewerbe, Produktion, Wohnmöglichkeiten, Straßenführung und -belag, Architektur, Wasser- und Stromversorgung, Hochwasserschutz und Kanalsystem sind einem ständigen Anpassungsprozess unterworfen.  Impulsgeber sind Entwicklungen im Bereich Technik, Wirtschaft und Politik, vor allem aber auch die Veränderungen im Umland und der zunehmende Sog der Großstädte.

Manchmal wurden die Veränderungen als Fortschritt empfunden, manchmal als Bedrohung. Immer aber waren die Wandlungen Anlass für Diskussion und Auseinandersetzung. Hier möchte die Ausstellung einen Beitrag liefern.